NGO-Bündnis Petitionsübergabe "Solidarität nicht kaputtsparen – internationale Hilfe stärken!" vor dem Bundestag

100.529 Stimmen gegen den Kürzungshaushalt!

Kürzungen in humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit bedrohen Leben und Gesundheit von Millionen von Menschen weltweit. Über 100.000 Menschen fordern daher mit uns von der Bundesregierung: Keine weiteren Kürzungen bei humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit! In einem großen Bündnis von humanitären und entwicklungspolitischen Organisationen haben wir am 8. September 2026 zum Auftakt der Haushaltsverhandlungen die Unterschriften an Vertreter der Regierungsfraktionen von SPD und CDU/CSU übergeben. 

Die Petition mit dem Titel "Solidarität nicht kaputtsparen internationale Hilfe stärken" war Teil einer Kampagne, die wir gemeinsam mit 16 zivilgesellschaftlichen Organisationen durchgeführt haben, um den Kürzungstrend in Deutschland zu stoppen. Danke an alle, die unterschrieben und geteilt haben und mit uns laut geworden sind! 

Gemeinsam haben wir Druck gemacht

Die Petition war nur ein Teil unserer Kampagne. Gemeinsam mit anderen Organisationen haben wir auf die Folgen der Kürzungen aufmerksam gemacht – mit Aktionen, politischen Gesprächen und öffentlichem Protest.

Denn hinter den Zahlen im Bundeshaushalt stehen Menschen: Wenn Gelder fehlen, können Hilfsprogramme nicht fortgeführt werden, Gesundheitszentren müssen schließen und Menschen in Krisengebieten verlieren lebenswichtige Unterstützung. 

Die Mehrheit will mehr Solidarität

Und wir sind mit unserer Forderung nicht allein. Eine repräsentative Forsa-Umfrage in unserem Auftrag hat gezeigt: 73 Prozent der Befragten finden, dass die internationale Gemeinschaft mehr Mittel bereitstellen sollte, um Hunger und Armut weltweit zu bekämpfen. 86 Prozent sagen außerdem, dass sich humanitäre Hilfe an der Schwere der Not orientieren sollte – nicht an geopolitischen Interessen. 

Die Petition ist vorbei. Unser Einsatz geht weiter.

Trotz des breiten Rückhalts stehen weitere Kürzungen im Raum. Für 2027 soll der Etat des Entwicklungsministeriums erneut sinken, während die Mittel für humanitäre Hilfe auf dem bereits niedrigen Niveau bleiben sollen.

Deshalb machen wir weiter: Wir setzen uns dafür ein, dass Deutschland Verantwortung übernimmt und Menschen in Krisen nicht im Stich lässt.

Weitere Informationen über die Kampagne finden Sie hier.

19. OKTOBER 2026